Begegnungszone

Artikel zu diesem Thema

Verkehrsberuhigter Bereich in der Keramikstraße

Der tödliche Verkehrsunfall eines Kindes in Tutzing vor einigen Wochen ist Anlass, auch in Herrsching das Thema Verkehrssicherheit von Fußgängern, insbesondere von Kindern, neu zu überdenken. Weitere Unfälle sind nicht auszuschließen! Die SPD-Fraktion im Herrschinger Gemeinderat beantragt die Einführung eines verkehrsberuhigten Bereichs für den gesamten Verlauf der Keramikstraße. Damit soll die Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern und Badegästen verbessert werden.

Die SPD-Veranstaltung "Quo vadis, Herrsching" war gut besucht

Die SPD-Veranstaltung "Quo vadis, Herrsching" war gut besucht. Nach dem Rückblick von Werner Odemer, 3. Bürgermeister, stand das Thema "Herrsching für Kinder zurückgewinnen" im Mittelpunkt des Abends. In einer eindrucksvollen Präsentation zeigte Dr. Thomas Dalibor auf, wie durch eine Begegnungszone nicht nur einen neue Mitte für Herrsching geschaffen werden kann, sondern auch welch positiven Auswirkungen eine solche Zone für die Verkehrssicherheit im Ort hat. Dadurch, dass Autos in der Begegnungszone nur 20 km/h fahren dürfen und Fußgänger Vorrang haben, wird der Verkehr entschleunigt und Eltern können ihre Kinder wieder beruhigt auf die Straße lassen. Herrsching könnte bayernweit Vorreiter für diese in Deutschland relativ neue Form eines Verkehrskonzeptes werden, das auch die innerörtlich Attraktivität steigert und zudem relativ preiswert umzusetzen ist.

Quo vadis, Herrsching?

Achtung: Veranstaltungsort musste kurzfristig geändert werden Unter dem Titel "Quo vadis, Herrsching?" veranstaltet die Herrschinger SPD am Dienstag, den 09.03.2010 um 19:30 Uhr im Gasthof zur Post einen Abend zum Thema "Herrsching für Kinder zurückgewinnen - Begegnungszone, ein Verkehrskonzept für unseren Ort." Zuvor berichtet unser 3. Bürgermeister Werner Odemer über zwei Jahre Arbeit im Gemeinderat. Wir heißen alle Gäste und Interessierte herzlich willkommen.

Begegnungszone in Konstanz

Foto: SPD-Delegation beim Besuch in Konstanz

Am 30.1.2010 fuhr eine Delegation von Starnberger SPD Mitgliedern an den Bodensee. Trotz starken Schneefalls brachte uns der SPD Kreisvorsitzende Tim Weidner gut und sicher nach Konstanz und wieder zurück ins Fünf-Seen-Land. Wir wurden von der SPD Fraktion im Konstanzer Gemeinderat sehr gastfreundlich empfangen. Die Bodenseestadt hat von 2003 bis Januar 2008 in einem Stadtentwicklungsprogramm Leitlinien für alle Bereiche des kommunalen Lebens und die Entwicklung von Konstanz bis zum Jahr 2020 erarbeitet. Die Konstanzer Genossen schilderten ihre Erfahrungen während der Entwicklung und bei den bereits erfolgten Umsetzungen mit diesem auch in Starnberg begonnenen Prozess.

Begegnungszone - Herrsching für Kinder zurückgewinnen

Eltern lassen ihre Kinder im Ort nicht laufen oder radfahren, weil es ihnen zu gefährlich ist. Sie werden stattdessen mit dem Auto gefahren. Diese Erfahrung prägt nicht nur das Ortsbild der Kinder, sondern auch ihr Verkehrsbewusstsein und ihr zukünftiges Verkehrsverhalten. Daher soll die Sicherheit der Kinder im Ortszentrum erhöht werden, so dass sie viele Punkte eigenständig erreichen können und dabei weniger gefährdet sind.

Herrsching für Kinder zurück gewinnen

Aus dem Programm der SPD Herrsching zur Kommunalwahl 2008: Bei der Ortsgestaltung und Verkehrsplanung müssen die Belange von Kindern, Jugendlichen und Eltern stärker Berücksichtigung finden. Fließender und ruhender Autoverkehr dürfen nicht länger die vorherrschenden Kriterien der Straßengestaltung sein. Die Gestaltung des Ortsbildes prägt passiv das Verkehrsverhalten der Kinder. Eine solche Ortsgestaltung erhöht auch die Attraktivität und die Lebensqualität des Ortes für Senioren, Behinderte, Tourismus(-gewerbe) und alle nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer.