Wir freuen uns über Ihren Besuch auf der Internetseite der SPD Herrsching. Sie können sich nun auch auf diesem Weg über unsere Arbeit informieren.
Sozialdemokraten haben sich seit jeher vor allem für mehr Gerechtigkeit eingesetzt. Das heißt für uns z.B.: gleiche Bildungschancen für alle Kinder, gerechte Verteilung unseres Wohlstands, Erhalt der wunderbaren Natur am Ammersee, lebendige und solidarische Bürgergemeinschaft und eine sichere und entspannte Verkehrssituation.
Wir arbeiten daran. Machen Sie mit!
Aktuell
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde und Sympathisanten der Herrschinger SPD,
ein für die Sozialdemokratie schwieriges Jahr geht nun zu Ende. Nach dem Jamaika-Debakel Ende 2017 war auch die Mehrheit von uns in Herrsching dafür, staatspolitische Verantwortung zu übernehmen und die ungeliebte GroKo fortzusetzen. Denn die Chance war groß, sozialdemokratische Politik der in sich zerstrittenen Union ein Stück weit abzuringen. Aber außer das Gute Kita-Gesetz und paritätische Krankenversicherungsbeiträge fallen einem die von der SPD 2018 initiierten Neuerungen kaum mehr ein. Sie wurden von der Parteiführung in Berlin leider viel zu schlecht „vermarktet“. Niederlagen bei den Wahlen in Bayern und in Hessen sowie – schlimmer noch – zunehmender Rechtsruck und Nationalismus in der Gesellschaft waren die Folge.
Was tun wir nun dagegen? Mit der Kritik an der Agenda 2010 allein ist es sicherlich nicht getan. Sie war keine Erfindung der SPD, sondern entsprach dem weltweiten Zeitgeist der ersten Jahre des 21. Jahrhunderts als Mittel zur Bekämpfung der damaligen Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit. Die Grünen, die Profiteure der jüngsten Wahlen, trugen damals zusammen mit der SPD die Regierungsverantwortung. Warum nur wir dafür abgestraft wurden, müssen wir im Rahmen der Erneuerungsdiskussion jetzt aufarbeiten. Wir müssen deutlich machen, dass eine der Hauptursachen für die heutige Misere die Politik der Deregulierung der Wirtschaft ist. Sie wird von Rechtspopulisten wie Merz, Gauland und anderen nach wie vor als das Allheilmittel der Wirtschaftspolitik propagiert, dient aber ausschließlich den Interessen der Industriegiganten und zerstört letzten Endes die soziale Sicherheit und – was noch wichtiger ist – unsere Umwelt. Dagegen müssen wir uns in Zukunft noch engagierter einsetzen. Die so genannte grüne Politik muss ein Teil unserer Sozialpolitik werden!
Liebe Freunde, der Vorstand der Herrschinger SPD möchte Euch allen ganz herzlich danken für Euren Einsatz im hinter uns liegenden Wahlkampf, Eure Solidarität mit der Sozialdemokratie und Eure Ideen zur Erneuerung unserer Partei. 2019 werden wir erneut um Mehrheiten bei der wichtigen Europawahl kämpfen müssen und wir bitten Euch um tatkräftige Unterstützung. Aber zunächst einmal wünschen wir Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Werner Odemer, Hildegard Wienholt, Veronika Schnell und Tom Hamaus
für den Vorstand der SPD Herrsching
Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Herrsching hat aufgrund einer Initiative von Wolfgang Schief Ende letzter Woche erneut einen Antrag zur „Barrierefreien Erschließung des Kurparkschlösschens“ zur Beschlussfassung einbgebracht (siehe unten).
Ermutigt zu diesem neuerlichen Vorstoß hat ein Schreiben von Landrat Roth vom 17.08.2018, das Sie auch im Anhang finden können. Darin unterstützt Landrat Roth in klaren Worten jahrzehntelange Bemühungen der SPD um ein barrierefreies Kurparkschlösschen und versichert, dass „der Landkreis alles in seiner Macht Stehende unternehmen wird“, um dieses Ziel doch noch zu erreichen. Klarer und eindeutiger kann Landrat Roth sein Engagement nicht ausdrücken, wofür wir ihm sehr dankbar sind. „Ich setze auf seine Tatkraft und sein Durchsetzungsvermögen und vertraue ihm, dass er auf Worte Taten folgen lässt“, so Wolfgang Schief.
Dass Bürgermeister Schiller und die Mehrheit des Gemeinderats es bis heute nicht geschafft haben, den in ihrer Mobilität Eingeschränkten die Teilnahme an den hochkarätigen Veranstaltungen im Schlösschen zu ermöglichen, stimmt traurig. Damit verstößt Herrsching nicht nur gegen internationales Recht, nämlich die UN-Behindertenrechtskonvention. Darüber hinaus ignorieren die maßgeblichen Gremien in Herrsching das erklärte Ziel der bayerischen Staatsregierung, „Bayern barrierefrei“ zu machen. Das muss sich ändern!
Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, wenn beiliegender Antrag in öffentlicher Sitzung des Herrschinger Gemeinderats behandelt wird.
Gleich zweimal konnte sich in letzter Zeit die SPD-Fraktion im Herrschinger Gemeinderat mit ihren Anträgen durchsetzen:
Bereits Ende April 2018 beantragte sie, dass die Tagesordnungen der nicht-öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats – ebenso wie die der öffentlichen Sitzungen, jedoch ohne Details – fortan bekannt gemacht werden. Das hatte die Gemeindeverwaltung bislang immer abgelehnt. Mit 19:4 Stimmen hat sich der Gemeinderat jetzt für mehr Transparenz entschieden.
Das Thema Barrierefreiheit in Herrsching brennt schon seit Jahren unter den Nägeln. Nach dem wiederholten Scheitern der SPD-Anträge auf die Errichtung eine Aufzugs im Kurparkschlösschen, für den sich Wolfgang Schief unermüdlich einsetzt, der aber von der Mehrheit des Gemeinderats bislang abgelehnt wurde, initiierte die SPD-Fraktion im Juli 2018 eine Befragung aller Herrschinger Bürger*innen. In einem Schreiben an alle Haushalte sollen die Herrschinger*innen dem Rathaus mitteilen, welche Wünsche, Anregungen oder auch Kritikpunkte sie bezüglich der Barrierefreiheit im Gemeindegebiet haben. Dieser Antrag wurde vom Gemeinderat nun einstimmig angenonnen. Ein großer Teilerfolg der Herrschinger SPD! Steter Tropfen höhlt den Stein.









