Mit einem Infostand vor dem EDEKA-Markt erinnerte die Herrschinger SPD am 8. März 2019, dem Internationalen Tag der Frauen, daran, dass vor 100 Jahren Frauen zum ersten Mal an einer Wahl teilnehmen durften. Vor allem Sozialdemokratinnen hatten es damals erkämpft. Dennoch ist die Gleichberechtigung in der Praxis bis heute noch nicht voll umgesetzt. An dem Infostand konnten Frauen ihre heutigen Wünsche an die Politik anonym aufschreiben. Hier einige Zitate aus dieser Aktion:

  • Ich wünsche mir eine verbindliche Quote
  • Schluss bitte mit Glyphosat-Belastung
  • Kein Krieg
  • Bessere und bewusstere Klimapolitik
  • Weniger Lobbyarbeit (Autoindustrie!!!)
  • Ich wünsche mir von der SPD eine intelligente Bildungspolitik – Digitalisierung ist nicht alles!
  • Erkennbaren und schöneren Ortskern für Herrsching

Zum Internationalen Tag der Frauen veranstaltet die SPD Herrsching am 8. März 2019 ab 15 Uhr einen Infostand vor dem Supermarkt EDEKA in Herrsching in der Mühlfelder Straße Ecke Seestraße und erinnert daran, dass vor 100 Jahren Frauen zum ersten Mal an einer Wahl teilnehmen durften.

An dem Infostand können Frauen ihre heutigen Wünsche an die Politik anonym aufschreiben; sie werden an die Führungsgremien der SPD weitergeleitet.

Liebe Freunde der SPD, liebe Genossinnen und Genossen,

der Verkehr in Herrsching und die bereits umgesetzten und die weiter geplanten Maßnahmen des Verkehrskonzepts bewegen die Herrschinger Bürger. Wir wollen uns einen Abend Zeit nehmen, um über dieses Thema zu sprechen und die Positionen der SPD festlegen. Sie werden dann in das Wahlprogramm zur Kommunalwahl im nächsten Jahr einfließen. Die Moderation des Abends übernimmt unser Vorstandsmitglied und Leiter des Agenda-Arbeitskreises „Mobilitätswende“ Dr. Thomas Dalibor.

Ergänzend behandeln wir den Resolutionsentwurf von Tom Hamaus zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen – siehe Anlage.

Ich freue mich auf einen spannenden Abend.

Euer

Werner

Werner Odemer
OV-Vorsitzender

Die SPD Herrsching trauert um ihr langjähriges Mitglied

Bärbel Rauch

seit 1975 aktive Sozialdemokratin

Wir sind dankbar, dass wir einen so langen Weg mit ihr gehen durften. Unvergessen bleibt auch ihr jahrzehntelanges Engagement als Lehrerin und Theatermacherin an der Herrschinger Christian-Morgenstern-Volksschule und Leiterin der Skischule Ammersee.

Der Vorstand der SPD Herrsching

Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Freunde der SPD,

in Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben ganz aus. Besonders betroffen sind die Insekten. Das ist eine katastrophale Entwicklung – auch und besonders für uns Menschen. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten haben eine elementare Bedeutung für unsere Wild- und Nutzpflanzen, für den Bestand der Vögel in Bayern und natürlich auch für die Lebensmittelproduktion.
 
Unsere Lebensgrundlagen sind in Gefahr, wenn wir nichts tun. Wir brauchen dringend eine Änderung des Naturschutzgesetzes: mehr Naturschutzflächen in der Landwirtschaft, weniger Pestizideinsatz und ein Stopp der Überdüngung, aber genauso eine Änderung der Förderung der Landwirtschaft, damit sich Natur- und Artenschutz für die Bauern lohnt.

Aus diesem Grund wurde das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ ins Leben gerufen, das von der BayernSPD unterstützt wird.

Die erste Hürde ist bereits genommen: zur Zulassung des Volksbegehrens wurden fast 100.000 Unterschriften gesammelt.

Jetzt muss die nächste Hürde genommen werden: Zwischen dem 31.01. und dem 13.02.2019 müssen sich 10 % Prozent der in Bayern wahlberechtigten Wählerinnen und Wähler in den Rathäusern in die Listen des Volksbegehrens eintragen. Das sind etwa eine Million Menschen!

Informationen zum Volksbegehren und Materialien gibt es unter: www.volksbegehren-artenvielfalt.de

Material der BayernSPD gibt es hier: https://bayernspd.de/mitmachen/material/

Die Eintragungszeiten im Herrschinger Rathaus sind:
@ montags bis donnerstags von 8 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr
@ Dienstag 05.02.2019 bis 18:30 Uhr, am 12.02.2019 sogar bis 20 Uhr
@ freitags von 8 bis 12 Uhr
@ am Samstag, 09.02.2019 von 10 bis 12 Uhr
@ am Mittwoch, 13.12. von 8 bis 12 Uhr.
Beim Gang ins Rathaus bitte Ausweis nicht vergessen.

Helft bitte alle mit, das Volksbegehren erfolgreich zu machen! Bitte sprecht auch eure Freunde und Bekannten an.

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz. Seit 1996 gedenkt Deutschland am heutigen Tag offiziell der Opfer des Nationalsozialismus.

Weit mehr als 300 Gäste kamen vergangenen Samstag, 19.01.2019, zum Neujahrsempfang der SPD Germering in den großen Saal der Germeringer Stadthalle, um den früheren Präsidenten des Europäischen Parlaments und Kanzlerkandidaten der SPD Martin Schulz live zu erleben. Begrüßt wurde er vom SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Schrodi mit dem Hinweis darauf, dass der Freistaat Bayern vor 100 Jahren von einem Sozialdemokraten, Kurt Eisner, gegründet und regiert wurde. Schrodi gab die folgende Anekdote aus der damals sehr bewegten Zeit zum Besten: In einer gemeinsamen Versammlung der Mehrheits-SPD und der USPD hatte man heftig darum gestritten, ob die neue Republik mit friedlichen Mitteln erreicht werden kann oder nur durch eine Revolution. Nach stundenlanger, ergebnisloser Diskussion sprang ein gemäßigter Genosse der Mehrheits-SPD auf und rief: „Da mach ma hoit a Revoluzion, daß a Ruah is!“.

In seiner anschließenden, fulminanten Rede hob Martin Schulz hervor, dass Europa, ja die ganze Welt, heute im Umbruch ist. Um sich Zugang zum Weltmarkt zu sichern, werden in den westlichen Demokratien die von Sozialdemokraten erkämpften sozialen Leistungen nach und nach abgebaut. Vor allem werden die Chancen der jungen Generation verheizt. Sozialabbau ist der Wettbewerb des 21. Jahrhunderts. Die SPD ist die einzige Kraft, die dem Einhalt bieten kann. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung müssen Sozialdemokraten für die gleiche Augenhöhe von Kapital und Arbeit kämpfen. Auch Altersarmut, die besonders bei Frauen stark zunimmt, darf nicht hingenommen werden. Ebenso wenig die von Populisten übliche Vereinfachung vorhandener Probleme, Minderheiten, insbesondere Migranten, seien an allem schuld („wenn es die nicht gäbe, hätten wir die Probleme nicht“). Auch die Ökologie ist für Schulz eine Frage der Gerechtigkeit. Die demokratische Gesellschaft zu organisieren, muss eines der Hauptziele der Sozialdemokratie bleiben. „Wir wollen nicht eine Gesellschaft der Gleichen, sondern der Gleichberechigten“, so Schulz. Und nicht zu vergessen: „Wir haben seit Jahrzehnten den Frieden, weil wir die EU haben“. Deshalb ist die Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 enorm wichtig.

Eine Millionen Unterschriften braucht es bayernweit. Maximieren wir Herrschings Anteil daran!

https://www.facebook.com/Aktionsb%C3%BCndnis-Rettet-die-Bienen-Herrsching-am-Ammersee-375158809952501/?modal=admin_todo_tour

 Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Sympathisanten der SPD Herrsching,

wir spüren es: extreme Wetterlagen – auch hier in Bayern – nehmen zu. Die Natur erweckt den Anschein, aus dem Gleichgewicht zu kommen. Mit Blick auf das Artensterben schlagen Wissenschaftler nun Alarm: die Insektenbestände gehen dramatisch zurück, die biologische Vielfalt schwindet.
 
Im Zeitraum zwischen 1989 und 2016 gab es einen Rückgang von bis zu 80 Prozent an Fluginsekten. Das ist eine katastrophale Entwicklung – auch und besonders für uns Menschen. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten haben eine elementare Bedeutung für unsere Wild- und Nutzpflanzen, für den Bestand der Vögel in Bayern und natürlich auch für die Lebensmittelproduktion.
 
Unsere Lebensgrundlagen sind in Gefahr, wenn wir nichts tun. Wir brauchen dringend verpflichtende Maßstäbe für eine umweltfreundliche Landwirtschaft. Leider erkennt die amtierende bayerische Staatsregierung den Ernst der Lage nicht und sperrt sich mit ihrer Mehrheit im Landtag gegen eine Verbesserung des Artenschutzes.
 
Daher packt nun ein sehr breites Bündnis in Bayern an, um mit dem „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ das bayerische Naturschutzgesetz so zu ändern, dass unsere heimischen Arten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel auch in Zukunft überleben können. Die BayernSPD ist als Bündnispartner von Anfang an dabei!    Die erste Hürde ist bereits genommen: zur Zulassung des Volksbegehrens haben wir gemeinsam fast 100.000 Unterschriften gesammelt. Jetzt müssen sich zwischen dem 31.01. und dem 13.02.2019 zehn Prozent der in Bayern wahlberechtigten Wählerinnen und Wähler in den Rathäusern in die Listen des Volksbegehrens eintragen. Das sind etwa eine Million Menschen!
 
Bitte engagiert euch vor Ort in den regionalen Arbeitskreisen des Bündnisses, damit wir das schaffen. Inzwischen haben sich etwa 80 starke lokale Aktionskreise gebildet, zur Koordination bitte ich unsere Gliederungen – sofern noch nicht vor Ort bereits geschehen – sich im landesweiten Bündnisbüro zu melden, am besten per Mail: Volksbegehren Artenvielfalt, Telefon 089 26209320, E-Mail: info@volksbegehren-artenvielfalt.de

Mein Appell an alle Kommunalpolitiker*innen: ihr könnt durch eine Verlängerung der Eintragungszeiten bei Euch vor Ort in den Rathäusern einen wichtigen Beitrag leisten, das Volksbegehren zum Erfolg zu bringen. Danke dafür.
 
Jeder Einzelne kann das Volksbegehren Artenvielfalt unterstützen. Als „Rathauslotse“, durch Spenden, durchs einfache Weitersagen im Familien- und Bekanntenkreis. Helft bitte alle mit, das Volksbegehren erfolgreich zu machen und 1 Mio. Wahlberechtigte in die Rathäuser zu bewegen!
 
Weitere Informationen und Materialien gibt es unter:
www.volksbegehren-artenvielfalt.de
oder www.facebook.com/VolksbegehrenArtenvielfalt

Euer Uli Grötsch, MdB
Generalsekretär der BayernSPD