Am 30. Januar 2020 stellt sich der SPD-Bürgermeisterkandidat Matti Müller erstmals in Breitbrunn der Öffentlichkeit vor. Und zwar in der Gaststätte La Perla del Lago in der Hauptstraße 6 in Herrsching-Breitbrunn. Beginn: 19 Uhr. Auch andere Kandidat*innen der SPD-Gemeinderatsliste sind dabei. Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Kern und Müller bedauern die geplante, nun komplette Verlagerung von ca. 400 Studienplätzen aus Herrsching ins oberfränkische Kronach und fordern, die 470 frei werdenden Studentenzimmer des hauseigenen Wohnheims für die Kommune zu erhalten

Die Landratskandidatin im Landkreis Starnberg, Christiane Kern, und der Bürgermeisterkandidat von Herrsching, Matti Müller, beide SPD, bedauern die Pläne der bayerischen Staatsregierung, nun die komplette Finanz-Ausbildung mit ihren 400 Studierenden und dem 70-köpfigen Lehrpersonal von Herrsching nach Kronach zu verlagern.

„Ursprünglich war immer angedacht worden, nur Teile der Hochschule nach Kronach zu verlagern“, erklärt der Herrschinger Bürgermeisterkandidat. „Dafür sprach auch die eben erst erfolgte Sanierung des Personalbereichs.“

„So sehr wir den Abzug bedauern geht nun auch konkret darum, dass die Kommune ihre Planungshoheit behält und die Nutzung der Anlage in enger Abstimmung mit der Regierung erfolgt“, ergänzt Matti Müller. „Es ist ungemein wichtig, dass die insgesamt 470 Zimmer des Wohnheims, die bisher für die Studenten zur Verfügung gestanden haben, bestehen bleiben“, fügt Landratskandidatin Christiane Kern hinzu. „Wir brauchen dringend kleine, bezahlbare Wohnungen. In Herrsching werden mit dem Abzug der Studenten zahlreiche davon frei – die einzig gute Nachricht für die Region in diesem Zusammenhang. Ein Teil der Wohnungen soll vermietet werden, der andere Teil der Schule könnte als Jugendherberge genutzt werden. „So würden wir die Arbeitsplätze in der Region erhalten und die Vorteile des Gebäudes mit seinen Wirtschafts- und Speiseräumen, der Mensa und der Cafeteria bliebe uns und der Jugend erhalten“, schlagen Kern und Müller vor.

Die Herrschinger SPD hat bei der im März 2020 anstehenden Kommunalwahl wieder ihren eigenen Bürgermeister-Kandidaten. In ihrer Aufstellungsversammlung am 20.12.2019 in der Gaststätte Ammerseeblick stimmten 14 der 15 anwesenden Stimmberechtigten für ihn, eine Stimme war ungültig.

Matti Müller ist zwar kein Herrschinger – er kommt aus Diedorf bei Augsburg – bringt aber als Jurist und ehemaliger Bürgermeister der Stadt Oettingen eine Menge Erfahrung für dieses Amt mit. Zurzeit arbeitet er als Jurist beim Bayerischem Lehrer- und Lehrerinnenverband in München. Zuvor war als er Referent für Kommunales und Innere Sicherheit bei der SPD-Landtagsfraktion tätig. Er ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Teenageralter, ist ein begeisterter Trompeter und Blasmusikdirigent, fährt gern Fahrrad und macht Nordic Walking.

In der Versammlung am Freitagabend begrüßten Werner Odemer, der Vorsitzende der Herrschinger SPD, und die SPD-Landratskandidatin Christiane Kern Matti Müllers Bereitschaft, das Amt des Bürgermeisters in Herrsching zu übernehmen. Seine diesbezügliche Erfahrung und Kompetenz sowie ein frischer Wind werden für eine gute Entwicklung und Zukunft unserer Gemeinde von Nutzen sein.

Matti Müller mit Lansratskandidatin Christiane Kern und OV-Vorsitzendem Werner Odemer (v.li.)
Matti Müller mit Ehefrau Melita
Matti Müller mit Adrian Fuchs und Werner Odemer
Matti Müller während seiner Vorstellung neben Landratskandidatin Christiane Kern

Liebe Freunde der SPD Herrsching,
liebe Gemeinderatskandidat*innen,
liebe Genossinnen und Genossen,

wir haben uns Zeit gelassen – und es hat sich gelohnt! Mit Matti Müller (52, Jurist) können wir einen hervorragenden SPD-Kandidaten in das Rennen um das Bürgermeisteramt in Herrsching schicken. Natürlich können sich auch andere Kandidaten/innen bewerben. Wir laden Sie/Euch herzlich ein zur

Öffentlichen Aufstellungsversammlung des/der Bürgermeisterkandidaten/in
am Freitag, 20. Dezember 2019 um 19 Uhr
in die Gaststätte Ammerseeblick, Madeleine-Ruoff-Str. 33, Herrsching
.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Konstituierung
    – Beschluss der Tagesordnung
    – Wahl einer Mandatsprüfungs- und Wahlkommission
    – Wahl der Versammlungsleitung und Schriftführung
  3. Nominierung des/der Bürgermeisterkandidaten/in für die Gemeinde Herrsching
    – Abstimmung über das Wahlverfahren
    – Vorschläge zur Kandidatur
    – Vorstellung der Kandidaten
    – Abstimmung
  4. Aufstellung einer/eines Beauftragten für den Wahlvorschlag und Stellvertretung
  5. Schlusswort.

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.

Mit freundschftlichen Grüßen

Werner Odemer                      Tom Hamaus
Ortsvereins-Vorsitzender       Vorstandsmitglied
SPD Herrsching                   

In ihrer Mitgliederversammlung am 12. November 2019 hat die SPD Herrsching ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die im März 2020 anstehende Gemeinderatswahl nominiert. Die 17 anwesenden SPD-Mitglieder votierten einstimmig für die folgende Liste, in der paritätisch 12 weibliche und 12 männliche Bewerber nach dem sog. Reißverschlussprinzip sowie zwei Ersatzkandidaten aufgestellt sind:

erste Reihe sitzend von links: Dr. Julia Voigtländer-Bolz, Ingeborg Donhauser, Hans-Hermann Weinen und Gabriele Frey, dahinter stehend v. li.: Hannelore Brehme, Uli Sigl, Claudia Öggl, Stephanie Edrich, Wolfgang Schneider, Veronika Schnell, Stefan Rauch, Adrian Fuchs, Dr. Thomas Dalibor, Solveig Birth, Susanne Bauer, Werner Odemer, Hildegard Wienholt, Detlef Swiderski, Tom Hamaus und Dr. Renate Mengen

In der Vorstellungsrunde versprachen alle Bewerber*innen einhellig, sich vor allem für einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt, aber auch für ein besseres Miteinander in Herrsching einzusetzen. Dazu gehören neben der raschen Umsetzung der Energiewende auch bezahlbares Wohnen in unserer Gemeinde, naturfreundliches Bauen sowie Reduzierung des motorisierten Straßenverkehrs zugunsten der Fußgänger, Radfahrer und des öffentlichen Personennahverkehrs.

Bearbeitet von: Tom Hamaus

Tausende Kurden, die den IS-Terror erfolgreich bekämpft haben, werden nun aus ihrer Heimat in Nordsyrien brutal vertrieben und bei uns will keiner hinsehen. Lest dazu den bemerkenswerten Kommentar von Mario Fortunato in der SZ vom 8. November 2019:

https://www.sueddeutsche.de/politik/kurden-nordsyrien-westen-meinung-1.4671828

Liebe Freunde der SPD, liebe parteifreie Kandidatinnen, liebe Genossinnen und Genossen,

ich lade euch ganz herzlich ein zu unserer Aufstellungsversammlung der GemeinderatskandidatInnen

am Dienstag, 12. November 2019 um 20 Uhr im Ammerseeblick, Madeleine-Rouff-Str. 33, Herrsching.

Wir haben 26 tolle Kandidatinnen und Kandidaten mit denen wir zusammen voller Schwung in den Kommunalwahlkampf ziehen können. Ich freue mich sehr darauf.

Es wäre schön, wenn zu dieser Veranstaltung möglichst alle Kandidatinnen und Kandidaten erscheinen könnten. Die Presse wird sicher auch dabei sein und Fotos machen.

Folgende Tagesordnung schlage ich vor:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Konstituierung
    – Beschluss der Tagesordnung
    – Wahl einer Mandatsprüfungs- und Wahlkommission
    – Wahl von Versammlungsleitung und Schriftführung
    – Beschluss über Kennwort des Wahlvorschlags
  3. Aufstellung der Liste für den Gemeinderat Herrsching
    – Abstimmung über das Wahlverfahren
    – Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten
    – Listenreihung
    – Abstimmung über die gesamte Liste
    – Nachrückerbeschluss
  4. Aufstellung einer/eines Beauftragten für die Wahlvorschläge und Stellvertretung
  5. Schlusswort

Freundschaftliche Grüße, ich freue mich auf dein Kommen!

Werner
Werner Odemer, OV-Vorsitzender

In der Mitgliederversammlung der SPD Herrsching am 22.10.2019 erläuterte Bürgemeister Schiller den Stand der Planungsarbeiten für das neue Herrschinger Gymnasium am Mühlfeld: Das Gymnasium wird vom Landkreis gebaut, die Planung ist voll im Gang. Eine Kostenschätzung liege vor über 65 Millionen Euro. Wegen des – mit vom Herrschinger SPD-Ortsverein eingebrachten – sog. Lernhaus-Konzepts ist der Raumbedarf größer als bei anderen Gymnasien. 5 Millionen zahlt der Freistaat, Herrsching muss 6 Millionen übernehmen. Dafür bekommt die Gemeinde aber auch zahlreiche Sportanlagen, die von Vereinen genutzt werden können. Von 60 Kreisräten haben 58 der Planung zugestimmt. Die Eigentümer des anfangs bevorzugten anderen Standorts für das Gymnasium sind nach wie vor nicht bereit, ihre Grundstücke zu einem angemessenen Preis zu verkaufen, gegenteilige Behauptungen der Initiatoren des geplanten Bürgerentscheids sind falsch, so Schiller. Die SPD Herrsching befürwortet den Bau des Gymnasiums am Mühlfeld: Tom Hamaus‘ Antrag auf Umsetzung dieses Vorhabens wurde von den Anwesenden mit großer Mehrheit – bei nur 2 Enthaltungen – befürwortet. 

Die Mitgliederversammlung der Herrschinger SPD fasste am 22.10.2019 einstimmig folgenden Beschluss:

„Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Herrsching beantragt, dass der Gemeinderat eine Satzung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnungen (ZeS) analog der entsprechenden Satzung der Landeshauptstadt München (s.u.) erlässt. Grundlage ist das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum (ZwEWG) vom 10.12.2007 (GVBl.S.864, BayRS 2330-11-1) zuletzt geändert durch Gesetz vom 19.06.2017 (GVBl.S.182) des Freistaates Bayern.

Die Einhaltung der Satzung wird durch die Gemeindeverwaltung entsprechend nachgehalten.

Begründung:
Die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichendem Wohnraum zu angemessenen Bedingungen ist in der Gemeinde Herrsching gefährdet (Wohnraummangellage). Durch Zweckentfremdung wie z.B. Leerstand oder Fremdbeherbergung über airbnb (länger als insgesamt acht Wochen im Kalenderjahr) wird dem Markt dauerhaft Wohnraum entzogen. Dies ist im Hinblick auf die prekäre Lage am Wohnungsmarkt nicht akzeptabel.

Gemäß Art. 14 Abs. 2 des Grundgesetzes („Eigentum verpflichtet“) soll der Gebrauch des Eigentums dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Zweckentfremdete Wohnungen dienen jedoch nur dem Wohle des Eigentümers und müssen daher der Bevölkerung wieder zur Verfügung gestellt werden.

Dies wird durch Verabschiedung und Umsetzung der Satzung gewährleistet.

Die Bayerische Staatsregierung empfiehlt den interessierten Gemeinden, die Satzung der Landeshauptstadt München zu übernehmen. Siehe im Internet: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Wohnungsamt/Zweckentfr emdung/Downloads–Formulare.html