Etwa 30 Besucher folgten am 30. Januar 2020 der Einladung der Herrschinger SPD in die Breitbrunner Gaststätte La Perla del Lago zur Vorstellung ihrer Gemeinderats- und ihres Bürgermeisterkandidaten Matti Müller. Auf der Gemeinderatsliste der SPD stehen insgesamt 24 Bewerber*innen, von denen zehn an diesem Abend anwesend waren.

Nach deren kurzer persönlicher Vorstellung ergriff Matti Müller das Wort. Sein Beruf als Volljurist mit jahrelanger Erfahrung als Rechtsanwalt und früherer Bürgermeister der Stadt Oettingen gibt, so Müller, ihm Sicherheit, die Bürgerinteressen bestens zu vertreten und mit den vielen Verhandlungspartnern der Rathausspitze auf Augenhöhe zu verkehren. Herrsching sei eine ganz besondere Gemeinde und brauche auch besondere Lösungsansätze.

Herrsching ist eine von 162 Gemeinden in Bayern mit stark angespanntem Wohnungsmarkt. Dem Wohnungsmangel gegenzusteuern sieht Müller als einen seiner Schwerpunkte als Herrschinger Bürgermeister. Die Gemeinde habe das Handwerkzeug dafür und das wolle er auch einsetzen. „Der Freistaat gibt uns gesetzliche Möglichkeiten an die Hand, der Zweckentfremdung von Wohnraum Einhalt zu gebieten“, so Müller. Die Gemeinde hat das Bauplanungsrecht und sie sollte auch Grundstückseigentum erwerben um den Bau von z. B. Genossenschaftswohnungen mit bezahlbaren Mieten wirksam zu fördern.

Bei seinen bisherigen Besuchen in Herrsching sei Müller vor allem auch das hier herrschende Verkehrsproblem aufgefallen. Nach Müllers Ansicht ist es Zeit, auch hier „das bisher Ungedachte zu denken“. Auch das Ziel der Klimaneutralität, ebenso wie die Wirtschaftsförderung mit besonderem Blick auf die Schonung unserer Umwelt – beides sei machbar und für Müller „Chefsache“ und beides „begeistert die Bürger, wenn sie mitmachen dürfen“.

Auf die Frage einer Besucherin, warum er, ein Augsburger, sich um das Bürgermeisteramt hier in Herrsching bewerbe, entgegnete Müller: „Neue Herausforderungen brauchen neue Lösungen“. Er habe einen unverstellten Blick auf Herrsching und damit den besten Überblick. Er sei hier niemandem etwas schuldig und mit niemandem verwandt, er könne somit neutral und ohne Hintergedanken entscheiden.

„Soziales Herrsching“ ist Matti Müllers „Vision“, unter anderem mit einem „Quartiermanagement“ als „Kümmerer für alle Generationen“. Die Gemeinde müsse vor allem „für die Herrschinger wieder attraktiv werden!“

Die nächste Vorstellung von Matti Müller und den SPD-Kandidat*innen für den Gemeinderat findet am Donnerstag, 6. Februar 2020, im Hotel Seehof in Herrsching, Seestraße 58 statt. Der Beginn ist um 19 Uhr.

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